Monday, March 3, 2008

Tja, schade!

...da gibt es wohl keine Fotos von Iguazu und Kolumbien, denn mit meiner Kamera und meinem Geld vergnuegt sich jetzt ein anderer. Ich bin nicht zu Schaden gekommen, hoechstens vorher geistig, denn ich war unglaublich dumm. Habe keine Lust, die Geschichte zu erzaehlen, denn diese Naivitaet tut weh! Nur soviel: ein ziemlich gut koordiniertes Theaterstueck mit drei Darstellern und dem Appell an die Hilfbereitschaft im Kampf gegen Kokain-Handel....naja, verdammt traurig, meine geliebet Kamera mit besagten Fotos (den Rest hat Gott-sei-Dank Frank/ich auf CD) und all mein Geld, denn die letzten Euros hatte ich gerade getauscht. Das stellt mich vor ein Problem, denn so ganz alles geht halt doch nicht mit Visa und Bargeld bekomme ich ohne EC-Karte nicht. Miguel (Freund hier von der letzten Reise) wird mir helfen, muss dann halt irgendwie einen Weg finden, es ihm wiederzugeben. Macht euch jedenfalls keine Sorgen.
Am Wochenende als die Welt noch in Ordnung war haben wir Guatavita besucht. Da gibt es eine Lagune, die ein rituelles Ort der Muisca-Indianer war und als Urpsrung der El-Dorado-Legende gilt. Denn besagte Indios haben jede Menge Gold und Smaragde geopfert haben. Ein findiger Spanier hat ziemlich viel geborgen, aber der Rest bleibt unerreichbar. Tauchen ist nicht wegen der Hoehe und ueberhaupt ist der Teich sehr mysterioes, man weiss z.B. nicht die Tiefe weil Messungen immer unterschiedliche Ergebnisse liefern. War jedenfalls nett da mit Miguel und einer Freudin von ihm....

Saturday, March 1, 2008

Wasser. Wasser.Wasser

...habe ich nach meiner anstrengenden 2-Tages-Busreise von Mendoza nach Puerto Iguazu zu sehen bekommen. Und zwar bei den beruehmten Iguazu-Falls. Das sind jede Menge kleine bis riesige Wasserfaelle in einem Nationalpark im tropischen Bundesland Missiones.
Am ersten Tag habe ich alle kleineren Wasserfaelle angeschaut und Luguane, Ameisenbaeren (oder so?), Affen und bunte Schmetterlinge gesehen. Am zweiten Tag eeinen 1-Stunden-Trek zu einem versteckten Wasserfall wo man baden kann gemacht. Die Hoffnung auf ein paar mehr Tiere hat sich leider nicht erfuellt. Danach dann die Hauptattraktion: "Garganta del Diabolo", ein gigantischer Wasserfall. Nachdem die Touri-Massen sich etwas gelichtet hatten konnte ich wirklich die Welt um mich herum vergessen....der lange Weg hat sich gelohnt!
Mittlerweile habe ich es nach Bogotà geschafft und meinen Jet-Lag oder Schlafmangel nach so vielen Naechten im Bus ausgeschlafen und mich an des kaeltere Klima gewoehnt. Diese Land ist wirklich abgefahren, es gibt so viele Dinge die viel teurer als in Argentinien sind (!) , andere sind total billig. Und die Organisation und Ordnung ist bei manchen Dingen nicht vorhanden und bei anderen besser als in Europa.
Freue mich trotzdem, bald nach Hause zu kommen....

Friday, February 22, 2008

Rafting, Wein usw.

Nachdem uns Guide uns alle mit seinen Sicherheitsbelehrungen ordentlich Angst eingejagt hatte war das Raften selbst schlisslich nicht so spannend, wenn auch orfentlich anstrengend. Irgendwie habe ich mir das stressiger vorgestellt.....
Nachdem ich den Mittwoch mit Adrian(mein Host hier)`s Mitbewohner und dem Internet verbrachte habe ich es dann am Mittwoch endlich nach Maipù, das Weindorf geschafft. Hier fand ich etwas voellig anderes als erwartet: anstatt netter Kulisse und ausgebauter Touri-Infrasturkutur (ist schlisslich das Touristen-Zentrum der Region) fand ich ein normales argentinisches Dorf mit umliegenden Weinguetern. Diese allerdings waren bestens fuer den Ansturm gewappnet und haben ordemtlich Gled verlangt. Also bin ich ca. 1 Stunde neben und auf der Fahrbahn gelaufen, den Fusswege gab es natuerlich nicht, umzu meinem Favoriten zu gelangen. Wein probiert, gekauft, die Olivenoel-Fabrik nebenan besichtigt und dann der versuch, es wieder ins Dorf zu schaffen. Hatte aber irgendwann keine Lust mehr auf grau-in-grau und fast-ueberfahren-werden und habe dann doch den Bus genommen. Einigermassen nervig auch die Dauer-Anmache der Einhemischen, weil ich es gewagt hatte, einen Rock anzuziehen. Scheiss-Machos!
Zurueck in Mendoza habe ich den Abend mit Adrian verquatscht, er ist bisher mit Abstand mein Lieblings-Host. Mittlerweile hatte ich natuerlich auch entschieden, nicht nach Asunciòn zu fahren, da sich das fuer 1,5 Tage nicht wirklich lohnt und ziemlich stressig ist. Stattdessen also bis heute in Mendoza.
Nachdem ich mich gefreut habe, dass die Bank mir fuer eine neue EC-Karte nichts berechnet kam heute der Schreck: Abheben mit Visa-Karte geht in Argentinien nicht! Also so viel wie moeglich mit Karte zahlen und ansonsten sparen. Nervig!
Heute Abend geht es nach Puerto Iguazu weiter, eine lange Reise denn ich komme erst am Sonntag an.....

Monday, February 18, 2008

Warum nicht....

....mal eben nach Chile!
Nach dem ich Freitag halbwegs zerstoert in Mendoza angekommen bin habe ich im Netz gelesen, dass Attaque 77 (hier beweist sich jetzt Musikgeschmack und -weltwissen) in Valparaiso spielen und bin abends gleich wieder in den Bus gestiegen um in 8 Std nach Viña del Mar zu fahren.
Nach zermuerbenden 2 Stunden Grenzkontrolle in der Kaelte habe ich etwas am Busterminal gepennt (Viña ist ca. 10 Min von Valpa, gab nurnoch Buss dahin...) und bin nach Valpa gefahren. Ziemlich nettes Staedtchen, direkt am Meer und ueber die umliegenden Berge ausgestreckt. Alles ziemlich bunt, mit kleinen verwinckelten Straesschen.
Da einen netten Tag verbracht und abends das grossartige Konzert gesehen.
Am neachsten Tag wieder Viña, unfreiwillig von einer Welle gebadet worden und den Nachmittag mit einen lustigen Ami und einen Completo Gigante (rieeeeeesen Hot-Dog) verbracht und abends wieder in den Bus gestiegen.
Seit ich wieder in Mendoza bin verbringe ich meine Zeit maessig erfolgreich mit Reiseplanung, ich kann mich einfach nicht entscheiden, was genau und wie ich noch machen will....
Naja, morgen jedenfalls erstmal Rafting!

Monday, February 11, 2008

Hamse mal Muenzen?

...ist hier die obligatorische Frage bei jeden Einauf. Keine Ahnung was das Problem ist, aber nirgendwo gibt es Muenzen, und die 100-Peso-Scheine die man aus dem Automaten zieht wird man fast nicht los....komisches Land!
Ja, also wo war ich stehengeblieben. Buenos Aires. Naja, wir haben halt so den Touri-Krams abgehackt: Boca, Tango-Show, San Telmo.
Boca ist die Heimat der Boca Juniors und sonst ein Kuenster-Viertel mit bunten Haeusern. Extrem touristisch, aber sehr nett. Die Tango-Show war mehr eine Revue. niacht ganz, das was ich mir vorgestellt habe aber ich bin am naechsten Tag zu meinem Strassen-Tango gekommen.
San Telmo hat mir besser gefallen als Palermo Viejo, wo wir vorher "gewohnt" haben.
Insgesamt hat mir Buenos Aires bisher von allen Grosstaedten (nein! ich werde das nicht mir sss schreiben!) am Besten gefallen.
Nachdem ich meinen Schatz verabschiedet habe bin ich nach El Calafate geflogen. Das ist schon ziemlich im Sueden der Welt, aber noch nicht Ushuaia. Selbiges habe ich ausgelassen, weill es einfach verdammt weit weg von allem anderen ist und ausser dem Symbolwert und Antarktis-Touren im Wert von 2000-3000 $ gibt es da nicht viel. In El Calafate gibt es jede Menge ueberteurte Shops und einen grandiosen Gletscher: Perito Moreno. Aber das ist ich so ziemlich das einzige und so bin ich nach einem Tag weiter nach El Chaltèn. Da habe ich denn "hiken" (was natuerlich etwas voellig anderes ist als Wandern, denn das fand man ja schon als Kind bloed) fuer mich entdeckt und ein paar Berge in der Umgegbung entdeckt. Nachdem ich es zwei Tage lange fuer den Anfang etwas uebertrieben habe musste ich zwei Tage lang im Bus relaxen. Als bin ich die famoso Ruta 40 bis Bariloche hochgerumpelt. Oh dear, what a dusty business!
In Bariloche wieder ein bisschen gewandert, den Wald gesehen der angeblich zu Bambi inspiriert hat und lecker patagonisches Lamm gegessen.
Jetzt bin ich in El Bolsòn, der Hippie-Stadt Patagoniens. Hier gibt es jede Menge Beeren und selbstgebrautes Bier. Ausserdem wieder Berge und ich habe das Wochenende in selbigen bei einer Schlucht mit blauem Wasser verbracht. Morgen werde ich auf dem Markt ein paar Mermalden erstehen bevor es am Mittwoch nach Mendoza weitergeht.
So, jetzt seit ihr wieder auf dem Laufenden...wuerde mich uebrigens freuen, mal wieder was von euch zu hoeren....

Sunday, January 27, 2008

Endlich Argentinien!

Nach einer sehr abenteuerlichen naechlichen Grenzueberquerung in Jeep und Bus haben wir es tatsaechlich nach Argentinien geschafft.
Erste Station war Humahuaca, ein kleines Doerfchen nahe der Grenze, wo wir zweit Tage nicht tun wollten ausser ein nettes Hotel und gutes Essen geniessen. Leider gab es weder noch und so sind wir nach einer Nach schon wieder abgreist, nach Salta. Da war es dann wieder erwarten sehr nett, u.a auch weil wir ab der zweiten Nacht in einem grandiosen Hostel waren. Viel gemacht ausser Shopping, Party und rumhaengen haben wir aber nicht. Aehnliches gilt fuer Cordoba, ausser dass ich da aus dem Fliegzeuch gefallen aeehh gesprungen bin. Das war toll, auch wenn es nach der Schrecksekunde, als die Tuer aufging und ich spontan beschloss, dass Ganze doch sein zu lassen, doch nicht so spektakulaer war. Toll war`s trotzdem ;)
Jeztz sind wir in Buenos Aires. Verdammt stylisch hier alles, aber trotzdem schoen. Das Essen& der Wein sind grossartig, es gibt Papier auf den Klos, die Hostels sind alle sehr stilvoll eingerichtet und sehr teuer.
Heute haben wir den Friedhof von La Recoleta besucht, wo die Reichen von BsAs liegen. Bombastisch!
Nebenbei: ich habe geschlossen, dass ich nicht noch ein Praktikum mache, sondern die Chance nutzte und Patagonien und Foz de Iguazu bereise, denn wer weiss wann ich wieder hier bin....

Tuesday, January 15, 2008

We survived....

....auf allen vieren durch enge Stollen kriechen und Schwefel einatmen
....humpin´n bumpin´ und neben dem Bus in den Abrund gucken von Potosi nach Uyuni
....in einem fahrenden Jeep sitzen wenn ein Rad abfaellt

Ihr wollt Details? Na gut....
Nach ein paar netten, ruhigen Tagen in Sucre haben wir uns nach Potosi aufgemacht. Da gibt es nicht viel ausser einem Museum, in dem wir uns dank eines kleinen Anfalls von Kultur-Beduerfnis gelangweilt haben und vielen Silbermienen, die man mit einer Touri-Tour besuchen kann. Selbiges taten wir. Holy Cow! Das war ein Erlebnis! Nicht nur dass Potosi hoher als 4000m ist und das mit dem atmen eh schon so eine Sache ist gab es in den Mienen manchmal noch weniger O2 und die Stollen waren teilweise verdammt eng. Der Schwefelgeruch und die kaputten Leitern haben es nicht besser gemacht. Aber das man Dynamit einfach so auf der Strasse kaufen (und den Arbietern als Geschenk mitbringen) kann ist schon abgefahren. Und nachdem man wohlbehalten wieder im Hostel ist kommt einem das ganze verdammt cool vor....

Naechste Station war Uyuni. Hier gibt es nichts ausser der Salzwueste. Die Stadt ist voll von Tour-Agencies die 3-Tages-Touren verkaufen. Also haben wir das gemacht. Drei Tage mit 8 Leuten im Jeep sitzten und ab und zu mal aussteigen und ein Foto machen. Leider haben wir nicht viel von der angeblich so beeindruckenden Natur mitbekommen, weil wir staendig Probleme mit dem Jeep hatten und sonst damit beschaeftigt waren, die Daumen zu druecken dmait wir nicht im naechsten Fluss steckenbleiben oder uns festzuhalten weil es so ueber Stock und Stein ging. Naja, also ich fand´s ein Abenteuer, aber laenger als 5 Minuten bei jeder Lagune oder besonderen Steinformation oder heissen Quelle waer schon toll gewesen. Und die Naechte waren verdammt kalt! Gestern ist uns dann einfach so ein Rad abgefallen. Sie haben drei Stunden gebraucht, um es mit Hilfe saemtlicher vorbeikommender anderer Jeep-Fahrer (es gibt seeehr viele Jeeps....) wieder dranzubasteln und wir sind tatsaechlich damit die 5 Std bis Uyuni gekommen.
Jedenfalls wollten wir dann ein wenig Kohle wieder, weil wir dann gestern nur die Haelfte gesehen haben und einiges anderes Scheisse war. Was fuer ein Kampf! Naja, eigentlich haette ich da nicht so drauf bestanden, aber nachdem sie mich beschimpft haben....Danach haben wir rausgefunden, dass das Zimmer mit Doppelbett, das wir extra vorher reserviert und bezahlt hatten besetzt war und wir mit einem anderen Zimmer vorliebnehmen mussten. Als Kroehnung haben wir dann nach fruehem Aufstehen und zwei Stunden im Regen fuer ein Zugticket anstehen erfahren das heute wegen Blockaden keine Zuege fahren! Also die Wahl zwischen einem Jeep mit 10-12 (!!!) Personen oder noch einen Tag verlieren und morgen mit dem Bus fahren. Wir werden wohl letzteres tun und hoffe, dass wir es noch ueber die Grenze nach Argentinien und ein bisschen weiter schaffen. Was fuer eine Scheisse!
Ab morgen kann es nur besser werden und dann moechte Frank vielleicht auch nicht mehr ausgeraubt werden um einen Dieb gruen und blau schlagen zu koennen....