Da bin ich nun zum zweiten Mal Heli geflogen und endlich habt ihr was davon....ich habe die Evakuierung eines Maedchens mit Unterernaehrung begleitet. Aber ich habe kein Glueck, es war zu spaet fuer sie...
Aber abgesehen davon geht es mir sehr gut in der Klinik, die Zeit vergeht wie im Flug und ich werde all die netten Menschen dort sehr vermissen. Aber eine echte Dusche oder ein Klo mit Wasserspuehlung haben schliesslich auch was fuer sich und so freue ich mich auch auf Lima und natuerlich sehr auf meinen Schatz!
Ja, es interessiert bestimmt, wie wie es in der Klinik so ist. Wie oben erwaehnt sind die Gegebenheiten sehr einfach, gewaschen und gebadet wird im Fluss, Trinkwasser ist ebenfalls aus dem Fluss. Das Essen ist greasslich, pures Dosenfutter, weil da fast nix waechst ausser Bananen und Yucca. Die Klinik ist ebenfalls nur mit dem Noetigsten ausgestattet, "selbsrverstaendliche" Diagnostika wie Roentgen oder Ultraschall gibt es nicht und im "Labor" koennen wir nur den dicken Tropfen fuer Malaria auswerten. Das macht die Arbeit zu einem Raetselraten aber fuer mich einfacher, da man die noetigen Dinge schnell lernt.
Die Arbeit mit den Urarinas ist nicht einfach, denn ihre Kultur ist sehr anders. So haben z.B. fast alle Maenner mehrere Frauen und dieselben wenig Rechte. Sowohl Frauen als auch Kinder werden geschlagen und Kinder oft vernachlaessigt. Das Bebe was mir wegen seiner Unterernaehrung verstorben ist fanden sie normal als fuer mich schon eine eindrucksvoller Marasmus vorlag. Die Untersuchungen sind schwierig, weil es viel Angst und Scham gibt. So ist es z.B. unvorstellbar, dass wir eine Geburts begleiten oder auch nur eine Schwangere vaginal untersuchen koennten.
Soweit so gut, muss noch viel im Internet erledigen....bis Lima!
Saturday, December 1, 2007
Saturday, October 13, 2007
Ab in den Dschungel...
So ihr Lieben,
hier kommt mein vorerst letzter Post aus Lima/Callao.
Heute Nachmittag geht es los nach Iquitos, ab in den Dschungel. Ich freue mich sehr darauf, endlich dort anzukommen. Denn auch wenn die Familie hier sehr nett ist, es ist ein bisschen so als ob man Eltern haette, nut dass man mehr um Hoeflichekeit bemueht ist. Wenn man also etwas spaeter nach Hause kommt machen sich gleich alle riiieeesige Sorgen. Ja, deswegen freue ich mich wieder auf etwas mehr Freiheit.
Ansonsten habe ich sehr gut mit Caroline aus Canada verstanden. Sie ist seit Montag auch hier in der Familie. Wir waren zusammen in Miraflores (neben Cetral Lima der place to be fuer Touristen) und sind froh, dass unser Lima etwas vielfaeltiger ist als diese Touristen-Metropole.
Und wir uns zusammen mit dem Bus-"System" hier angfreundet. Ich kannte es ja schon, aber es ist immer wieder ein Abenteuer. Weil die Logik ist nicht ersichtlich. Es steht z.B. Callao dran und man fragt nach der Strasse, wo man hin will und sie sagen "Kenn ich nicht". Gut, denkt man sich, vielleicht ist das der in die andere Richtung, versuchen wir es auf der anderen Strassenseite. Und es passiert das gleiche. Komisch, das. Und ueber den Verkehr und die Fahrweise und den Zustand der Autos sage ich lieber nichts, weil meine Eltern das hier lesen...Aber, wenn man mal so etwas wie eine Orientierung hat (wenigsten darueber, wo man ein- und aussteigen will) und beginnt, die Strassen wiederzuerkenne macht es eigentlich ziemlich Spass...
Das also der kleine Eindruck von Lima, Lisa
hier kommt mein vorerst letzter Post aus Lima/Callao.
Heute Nachmittag geht es los nach Iquitos, ab in den Dschungel. Ich freue mich sehr darauf, endlich dort anzukommen. Denn auch wenn die Familie hier sehr nett ist, es ist ein bisschen so als ob man Eltern haette, nut dass man mehr um Hoeflichekeit bemueht ist. Wenn man also etwas spaeter nach Hause kommt machen sich gleich alle riiieeesige Sorgen. Ja, deswegen freue ich mich wieder auf etwas mehr Freiheit.
Ansonsten habe ich sehr gut mit Caroline aus Canada verstanden. Sie ist seit Montag auch hier in der Familie. Wir waren zusammen in Miraflores (neben Cetral Lima der place to be fuer Touristen) und sind froh, dass unser Lima etwas vielfaeltiger ist als diese Touristen-Metropole.
Und wir uns zusammen mit dem Bus-"System" hier angfreundet. Ich kannte es ja schon, aber es ist immer wieder ein Abenteuer. Weil die Logik ist nicht ersichtlich. Es steht z.B. Callao dran und man fragt nach der Strasse, wo man hin will und sie sagen "Kenn ich nicht". Gut, denkt man sich, vielleicht ist das der in die andere Richtung, versuchen wir es auf der anderen Strassenseite. Und es passiert das gleiche. Komisch, das. Und ueber den Verkehr und die Fahrweise und den Zustand der Autos sage ich lieber nichts, weil meine Eltern das hier lesen...Aber, wenn man mal so etwas wie eine Orientierung hat (wenigsten darueber, wo man ein- und aussteigen will) und beginnt, die Strassen wiederzuerkenne macht es eigentlich ziemlich Spass...
Das also der kleine Eindruck von Lima, Lisa
Monday, October 8, 2007
Saludos de Lima/Callao
So, da bin ich also mehr oder minder gelandet In Lima bzw. Callao, wo ich bei den Eltern eines Freundes wohne.
Der Abschied von meinem Schatz war graesslich und ich habe viele miteleidige Blick auf mich gezogen....
Heute geht es mir besser, ich hab ein paar Dinge erledigt. U.a. herausgefunden, wo Yovi (hat im Dorf meiner Mutter Au-Pair gemacht und seit dem haben wir uns nicht mehr gesehen) wohnt und bin sehr froh, dass ich sie wiedersehen werde.
Damit ihr auf dem Laufenden seit, hier meine Plaene:
Samstag geht es nach Iquitos (wuerde gerne frueher, aber habe schon einen Flug. Mal schauen, ob sich was machen laesst...) , da bleibe ich wohl bis Montag oder Dienstag. Dann geht es ab aufs Boot Richtung Rio Maranjon und weiter ins Projekt. Das heisst ihr werdet bis ca. Montag von mir hoeren und dann wohl erst wieder um Weihnachten rum, wenn ich es nicht doch zwischendrin noch mal nach Iquitos schaffe.
Bueno, so weit der erste kleine Bericht, liebe Gruesse, Lisa
Der Abschied von meinem Schatz war graesslich und ich habe viele miteleidige Blick auf mich gezogen....
Heute geht es mir besser, ich hab ein paar Dinge erledigt. U.a. herausgefunden, wo Yovi (hat im Dorf meiner Mutter Au-Pair gemacht und seit dem haben wir uns nicht mehr gesehen) wohnt und bin sehr froh, dass ich sie wiedersehen werde.
Damit ihr auf dem Laufenden seit, hier meine Plaene:
Samstag geht es nach Iquitos (wuerde gerne frueher, aber habe schon einen Flug. Mal schauen, ob sich was machen laesst...) , da bleibe ich wohl bis Montag oder Dienstag. Dann geht es ab aufs Boot Richtung Rio Maranjon und weiter ins Projekt. Das heisst ihr werdet bis ca. Montag von mir hoeren und dann wohl erst wieder um Weihnachten rum, wenn ich es nicht doch zwischendrin noch mal nach Iquitos schaffe.
Bueno, so weit der erste kleine Bericht, liebe Gruesse, Lisa
Thursday, September 27, 2007
Hallo ihr Lieben
Tja, auch wenn Opera es fast verhindert hätte: Voilá, mein Blog!
Mal schauen, wie regelmäßig ich dazu komme, hier etwas für euch zu hinterlassen....freue mich jedenfalls über Posts von euch....
Gruß noch aus Bern, Lisa
Mal schauen, wie regelmäßig ich dazu komme, hier etwas für euch zu hinterlassen....freue mich jedenfalls über Posts von euch....
Gruß noch aus Bern, Lisa
Subscribe to:
Posts (Atom)